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Klaus Gereon Beuckers
Die Ezzonen und ihre Stiftungen
Eine Untersuchung zur Stiftungstätigkeit im 11. Jahrhundert
Reihe: Kunstgeschichte
Bd. 42, 1993, 295 S., 35.90 EUR, 35.90 CHF, ISBN 3-89473-882-0


Das niederlothringische Geschlecht der Ezzonen gehörte nach der Hochzeit von Pfalzgraf Ezzo mit Mathilde, der Schwester Kaiser Ottos III., seit dem Ende des 10. bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts zu den führenden Familien im Reich. In ihm vereinigte sich umfassender Besitz mit kaiserlicher Verwandtschaft, was Mitglieder der Familie besonders seit den zwanziger Jahren des 11. Jahrhunderts in bedeutende reichspolitische Stellungen gelangen ließ. Als Kölner Erzbischof, Pfalzgraf oder Äbtissinnen in den wichtigsten Klöstern und Stiften im niederlothringischen Bereich sind sie durch die Stiftung zahlreicher Bauten und Ausstattungen in erstrangiger Qualität hervorgetreten.
Diese Arbeit stellt erstmalig die umfangreiche Stiftungstätigkeit der Ezzonen zusammen und ordnet sie historisch und kunsthistorisch kritisch ein. Daraus entsteht ein anschauliches Bild von dem Selbstverständnis eines bedeutenden Geschlechtes der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts und zugleich eine Arbeit, durch deren methodischen Ansatz die hochkarätigen Stiftungen erstmalig in einen zusammenhängenden Kontext eingeordnet und erschlossen werden können.





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