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Annette Denhardt
Das Metallwarendesign der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF) zwischen 1900 und 1930
Historismus, Jugendstil, Art Deco
Reihe: Form & Interesse
Bd. 41, 1993, 376 S., 50.90 EUR, 50.90 CHF, gb., ISBN 3-89473-277-6


Ausgehend von der Geschichte des deutschen Kunstgewerbes und der Industrialisierung Württembergs im 19. Jahrhundert wird ein Überblick über die Entstehung der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF) gegeben. Nach einer Erläuterung der Herstellungstechniken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bildet die designgeschichtliche Entwicklung der WMF zwischen 1900 und 1930 den Schwerpunkt der Untersuchung.
Insbesondere in diesem Zeitraum wurden in der WMF kunsthistorisch bedeutende Metallwaren produziert. Während die Firma in den ersten Jahren nach der Gründung hauptsächlich Metallgerät für den Haushalt herstellte, umfaßte ihr umfangreiches Programm um die Jahrhundertwende vorrangig dekorative Ziergegenstände für die Tafel und den Wohnbereich. Bis zum Ersten Weltkrieg setzten sich die WMF-Kollektionen fast ausschließlich aus historisierend gestalteten Objekten und Artikeln im Jugendstil zusammen. Nach Kriegsende nahm die Firma vermehrt sachlich gestaltete Metallwaren in ihr Programm auf. Die von der WMF im Jahr 1927 eingerichtete Neue Kunstgewerbliche Abteilung (NKA) entwickelte künstlerisch hochstehende Metallgegenstände, die technisch und gestalterisch zu den bedeutendsten deutschen Art Deco Objekten gehören.





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