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Karim Akerma
Lebensende und Lebensbeginn
Philosophische Implikationen und mentalistische Begründung des Hirn-Todeskriteriums
Reihe: Philosophie
Bd. 65, 2006, 520 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 3-8258-9744-3


Seit Jahrzehnten ist das Hirn-Todeskriterium weltweit etabliert und zugleich Gegenstand heftiger Kritik: Der Tod wird diagnostiziert, obgleich der menschliche Organismus nach wie vor als integriertes Ganzes funktioniert. Dieses Buch stimmt Kritikern des hirnbezogenen Todes kriteriums dahingehend zu, dass es mit einer organismischen Definition des Endes eines Lebens unvereinbar ist. Sinnvoll ist es jedoch vor dem Hintergrund einer mentalistischen Definition des Lebensendes: Ein Leben ist zu Ende, wenn ein Bewusstsein irreversibel erloschen ist. Gemäß Hirn-Todeskriterium sind wir essentiell keine funktionierenden Organismen, sondern zerebral realisierte Bewusstseine. Diese philosophische Implikation des Hirn-Todeskriteriums sieht sich gestützt durch die verbreitetste Antwort auf das Problem der Selbst-Identität. Das Hirn-Todeskriterium erweist sich als das beste denkbare Todeskriterium, dessen weitere philosophische Implikationen auf eine revisionäre Ontologie hinauslaufen, die den Gegenstandsbereich der Bioethik bestimmt.


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