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Ernst Bauerochse
Ihr Ziel war das Oromoland
Die Anfänge der Hermannsburger Mission in Äthiopien
Reihe: Quellen und Beiträge zur Geschichte der Hermannsburger Mission und des Ev.-luth. Missionswerkes in Niedersachsen
Bd. 14, 2006, 408 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 3-8258-9567-X


Oromoland - damals sagte man noch "Gallaland" - war das erste Ziel von Hermannsburger Missionaren. Pastor Ludwig Harms schickte 1853 und 1857 zwei Gruppen mit der "Candace" dorthin, doch ihr Ziel konnten sie nicht erreichen.

Erst 1927 kamen die Hermannsburger Missionare Bahlburg, Waßmann, Grabe und Müller dem Ziel näher und gelangten nach Äthiopien. Wieder gab es Hindernisse und Widerstände. Der Überfall auf Äthiopien durch italienische Truppen 1935 und die Befreiung des Landes durch englische Truppen im Zweiten Weltkrieg unterbrachen die hoffnungsvollen Anfänge im Westen und in der Hauptstadt. Doch sie erwiesen sich als eine der kraftvollen Wurzeln der Mekane-Yesus-Kirche.

Ernst Bauerochse, von 1954 bis 1974 in Äthiopien tätig, hat die vergeblichen Versuche in der Zeit von Ludwig und Theodor Harms ebenso nachgezeichnet wie die Aufbauarbeit von 1928 bis 1942. Dabei lässt er ausführlich die Originalquellen - Briefe und Berichte aus der Anfangszeit - zu Worte kommen: eine wertvolle Fundgrube für Freunde der Mission und Äthiopiens.





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