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Claudia Combrink
Relevanz und Irrelevanz von Geschlecht in ehrenamtlichen Führungsgremien von Sportjugendverbänden
Eine vergleichende Analyse der Jugendvorstands- und Präsidiumsmitglieder nordrhein-westfälischer Sportfachverbände
Reihe: Studien zur Sportsoziologie
Bd. 13, 2004, 264 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 3-8258-7743-4


Ehrenamtliche Führungspositionen im Sport sind eine Männerdomäne, so das Ergebnis bisheriger Studien. Jedoch wurden noch nie Jugendverbände untersucht. In dieser Arbeit wird daher das Geschlechterverhältnis in ehrenamtlichen Führungsgremien von Sportjugendverbänden analysiert. Empirische Grundlage ist eine Befragung der Jugendvorstands- und Präsidiumsmitglieder nordrhein-westfälischer Landesfachverbände.

Konstruktivistische Geschlechter- und Organisationstheorien bilden das theoretische Fundament für die Datenanalyse. So kann aufgezeigt werden, wo und wie Geschlecht in ehrenamtlichen Führungspositionen der Sportjugendverbände zum Tragen kommt und in welchen Bereichen es - ganz im Gegensatz zu den ,Erwachsenenverbänden' - eine untergeordnete Rolle spielt.





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