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Gunhild Buse
"... als hätte ich ein Schatzkästlein verloren."
Hysterektomie aus der Perspektive einer feministisch-theologischen Medizinethik
Reihe: Studien der Moraltheologie
Bd. 23, 2003, 664 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 3-8258-6037-X


Die Entfernung der Gebärmutter wird nur in etwa 10% der Fälle wegen einer Krebserkrankung vorgenommen. Ein Großteil der übrigen Indikationen erlaubt oftmals auch eine organerhaltende Therapie. Gunhild Buse unterzieht die Faktoren, die die Entscheidung für oder gegen die Operation beeinflussen, einer ethischen Analyse: die kulturelle Wertung der Gebärmutter sowie soziodemographische und ökonomische Aspekte. Manche dieser Faktoren begünstigen die Entscheidung zu dem Eingriff auch dann, wenn eine weniger risikoreiche Behandlung möglich wäre. Die Autorin zeigt anthropologisch-theologische, medizinische und gesundheitspolitische Perspektiven für einen verantwortlicheren Umgang mit der Hysterektomie auf.

Gunhild Buse, Dr. theol., Georgsmarienhütte, geb. 1965; kath. Diplomtheologin und 1. Staatsexamen für das Lehramt (Religion/ Französisch); 1992 - 1996 Mitarbeit im Projekt "Feministische Bioethik" am Seminar f. Moraltheologie der Universität Münster; seit 1995 Lehraufträge f. Feministische Theologie und Ethik an den Kath. Fachhochschulen f. Sozialwesen in Osnabrück und Münster; 2002 Wiss. Mitarbeiterin am Seminar f. Theol. Frauenforschung der Universität Münster; freiberufliche Referentin in der Erwachsenenbildung.





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