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Rainer Bendel, Stephan M. Janker (Hg.)
Vertriebene Katholiken - Impulse für Umbrüche in Kirche und Gesellschaft?
Reihe: Beiträge zu Theologie, Kirche und Gesellschaft im 20. Jahrhundert
Bd. 5, 2005, 296 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 3-8258-5959-2


Die Geschichtsschreibung hat sich nach den Zäsuren 1989/90 verstärkt neueren Abschnitten der Zeitgeschichte zugewandt; dabei spielen Fragen nach Verortung und Deutung von Krisen und Umbrüchen in Gesellschaft und Kirche eine wichtige Rolle. Vertreibung und Eingliederung der Vertriebenen waren ohne Zweifel ein tiefgreifender Einschnitt in Gesellschaft und Kirche. Die Geschichte der kirchlichen Vertriebenenbetreuung untersuchen heißt die Geschichte von knapp einem Viertel der Katholikinnen und Katholiken im Nachkriegsdeutschland untersuchen. Die Konfrontation von differenten Erfahrungsräumen und der Umgang damit macht diese Untersuchungsperspektive besonders interessant und aufschlußreich.

Die hier dokumentierte Tagung des Institutes für ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte im Juli 2002 erarbeitete einen Überblick über derzeitige Forschungen und Initiativen und zeigte Forschungsperspektiven auf: In Kooperation der verschiedenen beteiligten Gruppen, Organisationen, Ämter und Institute wurden die bisherigen Ansätze der kirchlichen Vertriebenenarbeit präsentiert und reflektiert. Daneben dokumentiert der Band die Beiträge und Ergebnisse eines "Runden Tisches" zur Sicherung der Archive kirchlicher Vertriebenenorganisationen, zu dem der Vorsitzende der Bundeskonferenz der kirchlichen Archive, Stephan M. Janker, im Oktober 2002 nach Stuttgart eingeladen hatte.





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