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Johannes M. Becker, Gertrud Brücher (Hg.)
Der Jugoslawienkrieg - Eine Zwischenbilanz
Analysen über eine Republik im raschen Wandel Mit Beiträgen von Johannes M. Becker, Peter Becker, Gertrud Brücher, Jürgen Elsässer, Hermann L. Gremliza, Dieter S. Lutz, Tobias Pflüger, Werner Ruf, Hajo Schmidt,
Reihe: Schriftenreihe zur Konfliktforschung
Bd. 23, 2001, 216 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, br., ISBN 3-8258-5520-1


Der Jugoslawienkrieg markiert für die Bundesrepublik Deutschland einen entscheidenden Einschnitt in ihrer Geschichte. Die Nach-Kriegsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg, die diesem Land nach der faschistischen Kriegs- und Vernichtungspolitik des "deutschen Reiches" eine gewisse Sonderrolle zuzuweisen schien, ist nun offenkundig beendet. Das vereinte Deutschland ist ein normaler interventionistischer Staat geworden, das Stigma "Auschwitz" ist abgeschüttelt und mit ihm das Gefühl für eine besondere Rolle im Finden und Praktizieren von Außen- und Sicherheitspolitik.

Dieser Krieg markiert auch weltweit die neue Ausgangsbasis von Sicherheitspolitik nach dem Zusammenbruch der Warschauer Vertrags-Organisation (WVO) am Beginn der 90er Jahre. Die USA, und in ihrem Schlepptau die NATO, diktieren derzeit unilateral das kriegs- oder friedenspolitische Geschick der Erde.

Johannes M. Becker und Gertrud Brücher sind Privatdozenten am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Philipps-Universität Marburg und Mitglieder des dortigen Zentrums für Konfliktforschung.





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