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Thomas Bittner
Das westeuropäische Wirtschaftswachstum nach dem Zweiten Weltkrieg
Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Planification und der Sozialen Marktwirtschaft
Reihe: Münsteraner Beiträge zur Cliometrie und quantitativen Wirtschaftsgeschichte
Bd. 9, 2001, 210 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, br., ISBN 3-8258-5272-5


Die fünfziger und sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts sind als das goldene Zeitalter des Kapitalismus in die Wirtschaftsgeschichte eingegangen. Deshalb wird immer wieder der Transfer der zeitgenössischen Wirtschaftspolitik auf aktuelle Probleme gefordert. Die Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft und der Ruf nach einem neuen Marshall-Plan sind nur zwei Beispiele hierfür. Solche Empfehlungen implizieren die Vorstellung, daß sich der westeuropäische Nachkriegsboom im wesentlichen auf eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik zurückführen läßt. Die vorliegende Arbeit diskutiert, inwieweit diese Annahme einer theoretischen und empirischen Analyse standhält. Mit Hilfe der neuen Wachstumstheorie und der Kointegrationsanalyse werden sowohl nationale (z. B. Soziale Marktwirtschaft und Planification) als auch internationale Erklärungsansätze (z. B. Marshall-Plan) des golden age untersucht. Es zeigt sich, daß der Einfluß der Wirtschaftspolitik auf das Wachstum relativiert werden muß. Dagegen wird die Bedeutung der unterschiedlichen Ausgangsbedingungen in den einzelnen Ländern für die Erklärung ihres Wachstumsprozesses unterstrichen.

Thomas Bittner, geb. 1967, Studium der Volkswirtschaftslehre, seit 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.





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