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Josef Außermair (Hrsg.)
Hans Asmussen im Kontext heutiger ökumenischer Theologie
Mit Geleitworten von Bischof Hans Christian Knuth, Kardinal Friedrich Wetter und Bischof Paul-Werner Scheele und Beiträgen von Josef Außermair, Gerhard Besier, Enno Konukiewitz, Juha Pihkala, Georg Zenk u.a.
Reihe: Studien zur systematischen Theologie und Ethik
Bd. 24, 2001, 168 S., 20.90 EUR, 20.90 CHF, gb., ISBN 3-8258-4852-3


Hans Asmussen gehört zu jenen markanten protestantischen Theologen, die dem Gesicht der Evangelischen Kirche Deutschland in diesem Jahrhundert ein bestimmendes Profil gaben.

Er spielte nicht nur neben Karl Barth und Martin Niemöller eine führende Rolle im deutschen Kirchenkampf, sondern von ihm gingen auch entscheidende Impulse für die Entwicklung des ökumenischen Gespräches aus. Als Präsident der Kirchenkanzlei der EKD (1945 - 1948) geriet Asmussen zwar aufgrund kirchenpolitischer Kontroversen in eine gewisse Isolierung. Dies sollte aber seine theologisch fundierte lebenslange Bemühung um kirchliche Gestalt und Erneuerung und um die sich ihm mehr und mehr verdeutlichende Verpflichtung zur Nähe von reformatorischen Kirchen und katholischer Kirche - ohne Identitätsverlust, aber in Überwindung verengter Identitäten - nicht vergessen lassen. Seine theologischen Ansätze bleiben ekklesiologisch bedeutsam und aktuell.

In diesem Band geht es nicht nur um die zeitgeschichtliche, sondern vor allem um die ökumenisch-ekklesiologische Bedeutsamkeit Asmussens, die freilich von der evangelischen Verantwortbarkeit dieser Position abhängt. Die Aufgabe dieser Beiträge liegt in dieser doppelten Hinsicht.

Josef Außermair ist Professor am Institut für Ökumenische Theologie und Fundamentaltheologie der Universität Salzburg.





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