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Sonja Breidenbach
Frauen gestalten Soziale Arbeit
Soziale Arbeit zwischen Geistiger Mütterlichkeit und Professionalität
Reihe: Schriftenreihe der Evangelischen Hochschule Freiburg
Bd. 9, 2000, 96 S., 10.90 EUR, 10.90 CHF, br., ISBN 3-8258-4650-4


Frauen stellen die Mehrheit der Berufsangehörigen in der sozialen Arbeit. In der hauptsächlich von Männern geführten Professionalitätsdiskussion bleibt diese Tatsache unberücksichtigt. Welche Einflüsse haben Interessen und Lebenshintergründe von Frauen auf das Profil des Berufsfeldes "soziale Arbeit"? Inwieweit zeigt die Entstehungsgeschichte der sozialen Arbeit bis heute Wirkung? Wie kann sich die soziale Arbeit als Frauenberuf in einer von "männlichen" Werten geprägten Arbeitswelt etablieren? Welche spezifischen Ressourcen bringen Frauen für die Gestaltung des Berufsfeldes mit? Diesen Fragen geht die Autorin in den vorliegenden Ausführungen nach. Kernstück der Recherchen sind sechs qualitative Interviews mit tätigen Sozialarbeiterinnen. Als Fazit fordert sie nicht nur eine grundsätzliche Veränderung und Sensibilisierung in der Professionalisierungsdebatte, sondern ebenso ein korrigiertes Verständnis von Professionalität in unserer Gesellschaft.

Sonja Breidenbach, Diplom-Sozialarbeiterin (FH), geboren 1972, arbeitete in den verschiedensten Bereichen der sozialen Arbeit im In- und Ausland: Behindertenhilfe, Jugendamt, Frauenzentrum, Familienhilfe, Bildungsarbeit, Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit. Heute ist sie im Frauenhaus des Landkreises Böblingen tätig.





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