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Stefan Braun
Duell zweier Freunde
Die USA und Israel bei der Friedenssuche im Nahen Osten
Reihe: Konfrontation und Kooperation im Vorderen Orient
Bd. 3, 1999, 472 S., 30.90 EUR, 30.90 CHF, br., ISBN 3-8258-4014-X


Die USA und Israel - das klingt nach enger wirtschaftlicher und militärischer Zusammenarbeit, nach einer ungewöhnlich ausgeprägten Freundschaft zwischen zwei Ländern. Auf den ersten Blick stimmt diese Wahrnehmung. Die USA standen dem vor fünfzig Jahren gegründeten Staat in jedweder Situation zur Seite. Dahinter verbarg sich die Überzeugung der Amerikaner, daß sie die Regierungen in Israel nur dann zu notwendigen Kompromissen gegenüber ihren Nachbarn bewegen könnten, wenn die Israelis sich durch die US-Hilfe stark und unverletzlich fühlten. Dieses Prinzip des Gebens und Nehmens hat sich jedoch in den letzten zwanzig Jahren ins Gegenteil verkehrt: Die Stärke Israels ist heute ein, wenn nicht das Haupthindernis für die Verwirklichung eines Friedens mit den Palästinensern. Die vorliegende Untersuchung zeigt, wie es zu der engen Bindung zwischen beiden Staaten kam, wie sehr dabei Außen- und Innenpolitik miteinander verflochten sind und wie sich die Friedenssuche im Nahen Osten nach dem Abkommen von Camp David 1978 zu einem spannenden Duell zweier Freunde entwickeln konnte.





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