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Hanko Bommert; Karl W. Weich; Christel Dirksmeier
Rezipientenpersönlichkeit und Medienwirkung
Der persönlichkeits-orientierte Ansatz der Medienwirkungsforschung
Reihe: Medienpsychologie
Bd. 1, 2. unveränderte Auflage, 2000, 288 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 3-8258-2109-9


In der empirischen Medienwirkungsforschung ist die Frage nach Einflüssen (psychologischer) Persönlichkeitsmerkmale von Rezipienten auf deren Wahrnehmung und Interpretation von Medieninhalten bisher weitgehend ungeklärt. Die bisherige Forschung hat sich im Bereich von Rezipientenmerkmalen vornehmlich mit soziologischen und/oder demographischen Aspekten beschäftigt, wobei der Rezipient darüber hinaus nicht als eine wirkungsbegründende Einflußgröße von erheblicher Bedeutung, sondern als Nebengröße, Randbedingung oder "abhängige Variable" verstanden und behandelt wurde.
Im vorliegenden Werk - das auf einem eigenständigen differentialpsychologischen und psychodiagnostischen Forschungsansatz beruht - erfolgt eine stärkere Verbindung von Medienforschung und Psychologie, wobei die Person des Rezipienten als aktiver Faktor im Wirkungsprozeß beleuchtet wird. In empirischen Untersuchungen wird der Frage nachgegangen, wie Rezipienten mit unterschiedlichen Persönlichkeitsmerkmalen Akteure in Fernsehbeiträgen einschätzen: Welche Eigenschaften und Verhaltensmerkmale werden den Akteuren in systematischer Abhängigkeit von Persönlichkeitsmerkmalen der Rezipienten zugeschrieben? Welche Bereiche der Persönlichkeit haben die größte Bedeutung für die Beurteilung von Personen im Medium Fersehen? Gibt es eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit face-to-face-Situationen bei der Personenwahrnehmung?
Die Ergebnisse der Studien werden sowohl im Hinblick auf den Stellenwert der Persönlichkeitsmerkmale von Rezipienten im Vergleich zu anderen Wirkfaktoren als auch unter Bezugnahme auf Aspekte der Programmgestaltung und der Zielgruppenforschung beleuchtet.





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