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Peter Birkhofer
Ars moriendi - Kunst der Gelassenheit
Mittelalterliche Mystik von Heinrich Seuse und Johannes Charlier Gerson als Anregung für einen neuen Umgang mit dem Sterben
Reihe: Dogma und Geschichte
Bd. 7, 2008, 360 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-1518-9


Angesichts der ambivalenten Situation des Sterbens und des Umgangs mit dem Tod im 20./21. Jh. stellt sich die Frage nach einer erneuerten ars moriendi.

Im Vordergrund der mittelalterlichen ars moriendi stand die spirituelle Herausforderung für den einzelnen, sich mit der Begrenztheit des eigenen Sterben-Müssens zu beschäftigen. Seuses und Gersons Schriften zeigen auf dem Hintergrund ihrer Mystik, wie der Glaube Hilfestellung zu bewusstem und erfülltem Leben und Sterben gibt. Ars moriendi als Kunst der Gelassenheit lehrt in der Akzeptanz der eigenen Endlichkeit Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. So ist ars moriendi zu verstehen als ars bene vivendi. Ars moriendi als Entscheidung für das Leben aus dem Glauben zeigt die Perspektive für eine hoffnungsvolle Erneuerung im Umgang mit den Fragen, die der Tod aufwirft, auf.

Peter Birkhofer, geb. 1964 in Immenstaad am Bodensee; Studium der Theologie in Freiburg und Rom; 1991 Priesterweihe; 1991-1997 Arbeit in der Gemeindepastoral; 1997-2003 Geistlicher Mentor der Laientheologen; Sommer 2003 Promotion mit dieser Arbeit bei Prof. Dr. P. Walter; seit 2003 Direktor des Zentrums für Berufungspastoral, einer Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz.





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