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Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (Hg.), Projektleitung: Thomas Roithner
Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen?
Schachspiel der Weltmächte zwischen Präventivkrieg und zukunftsfähiger Rohstoffpolitik im Zeitalter des globalen Treibhauses
Reihe: Dialog
Bd. 54, 2008, 312 S., 9.80 EUR, 9.80 CHF, br., ISBN 978-3-8258-0931-7


Der vorliegende Band geht den Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen am Ende des fossilen Energiezeitalters auf den Grund. Welche militärischen Aspekte und Folgen hat die Debatte um die Energiesicherheit in der EU und den USA? Wie gestaltet sich die Ressourcenpolitik Chinas, Russlands und Indiens? Ein Zentrum der Analysen sind die Ressourcenkonflikte im Mittleren Osten und Zentralasien. Die Auseinandersetzung um die neue Kolonialisierung Afrikas und die Frage nach einer selbständigen Energiepolitik Lateinamerikas im "geostrategische Hinterhof" von EU und USA spielen eine wichtige Rolle. Abschließend wird die Frage aufgeworfen, warum um wie eine neue Ressourcen- und Energiepolitik die Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik verändert.

Das "Schachspiel der Weltmächte zwischen Präventivkrieg und zukunftsfähiger Rohstoffpolitik im Zeitalter des globalen Treibhauses" wird aus Sicht der Friedens- und Konfliktforschung, der Sozial- und Wirtschaftswissenschaft, der Naturwissenschaft, des Journalismus, der Politik, der Militärwissenschaft und aus Sicht der sozialen Bewegungen beleuchtet.

Mit Beiträgen von Elmar Altvater, Matin Baraki, Ulrike Davis-Sulikowski, Gunther Hauser, Lühr Henken, Karin Kneissl, Helga Kromp-Kolb, Knut Krusewitz, Hans Lukits, Gerald Mader, Freda Meissner-Blau, Franz Josef Radermacher, Thomas Roithner, Werner Ruf, Wolfgang Sachs, Hermann Scheer, Peter Stania, Jürg Staudenmann, Udo Steinbach, Peter Strutynski und Andreas Zumach.





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