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Johannes Brantl
Entscheidung durch Unterscheidung
Existentialethik als inneres Moment einer medizinischen Ethik in christlicher Perspektive
Reihe: Studien der Moraltheologie
Bd. 37, 2007, 312 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-0563-0


Die besonderen moralischen Herausforderungen im Handlungsfeld moderner Medizin lassen immer öfter den Ruf nach einer "Kultur neuer Nachdenklichkeit" laut werden, welche die Dimension des Ethischen tiefer zu erfassen vermag, als dies eine noch so routinierte Umsetzung normativer Vorgaben zu leisten im Stande ist.

Wie solch eine "Kultur neuer Nachdenklichkeit" im Rückgriff auf den Ansatz einer christlichen Existentialethik aussehen kann, wird in der vorliegenden Arbeit diskutiert. Dabei zeigt sich, dass das der Tradition ignatianischer Spiritualität entlehnte Modell geistlicher Unterscheidung eine gute Richtung vorgibt, wie der Mensch als Glaubender die speziell auch im Kontext moderner Medizin sich abzeichnende ethische Inanspruchnahme bewältigen und zu adäquaten Entscheidungen kommen kann.

Johannes Brantl, Dr. theol. habil., geb. 1968, studierte in Passau und Freiburg/Schweiz katholische Theologie; 1994 Priesterweihe; 2000 Promotion und 2007 Habilitation im Fach Moraltheologie. Professor Dr. Johannes Brantl, geb. 1968, ist Inhaber des Lehrstuhls für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät Trier.





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