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Richard Dähler
Die japanischen und die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion 1945-1956
Vergleich von Erlebnisberichten
Reihe: Japanologie / Japanese Studies
Bd. 2, 2007, 384 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-0542-5


Am 8. August 1945 fiel die Atombombe auf Hiroshima, am gleichen Tag erklärte die Sowjetunion Japan den Krieg. Nach der Potsdamer-Erklärung der Alliierten vom 2. August 1945 sollten alle Japaner, ausgenommen jene, die Kriegsverbrechen verdächtigt wurden, in die Heimat entlassen werden. Die sowjetische Führung befahl aber am 23. August 1945, 500 000 Japaner zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion zu überführen. Der Vergleich japanischer und deutscher Erlebnisberichte vermittelt ein packendes Bild von um das Überleben ringenden Soldaten, kulturelle Unterschiede werden sichtbar.

Der Autor, geboren 1933, arbeitete von 1951 bis 1995 im internationalen Transportwesen, zuletzt als Leiter einer Schweizer Firma in Tokyo. Nach der Pensionierung nahm er 1996 an der Universität Zürich das Studium der Japanologie und der Russistik auf und promovierte im Dezember 2006. Seine Interessen umfassen Sprachen, kulturelle Beziehungen zwischen Europa-Russland-Japan und Geschichte.


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