LIT Verlag Zum LIT Webshop

 
Jürg Ackermann
Fussball und nationale Identität in Diktaturen
Spanien, Portugal, Brasilien und Argentinien
Reihe: Geschichte des Fußballs
Bd. 6, 2013, 368 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-80154-8


Fussball-Triumphe sind Brennpunkte nationaler Identität. Gerade in Diktaturen versuchen die Machthaber auf den Erfolgszug aufzuspringen und politische oder wirtschaftliche Projekte mit dem Sieg auf dem Fussballplatz zu verbinden. "Brasilien ist gross. Nichts kann das Land mehr stoppen", verkündeten die brasilianischen Militärs nach dem dritten WM-Titel 1970, als Pelé und Co. die Fussballwelt verzauberten. Meist entpuppt sich diese Instrumentalisierung jedoch als Strohfeuer - wie 1978 auch in Argentinien, als der WM-Titel fatale Illusionen nährte, die vier Jahre später zum Untergang der Militärdiktatur im Falkland-Krieg führten.

Jürg Ackermann ( 1974) ist Journalist und Historiker, seit 2012 Blattmacher beim St. Galler Tagblatt (CH).





(c) LIT Verlag Berlin-Münster-Wien-Zürich-London - Impressum/Kontakt