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Melanie Dejnega
Rückkehr in die Außenwelt
Öffentliche Anerkennung und Selbstbilder von KZ-Überlebenden in Österreich
Reihe: Wiener Studien zur Zeitgeschichte
Bd. 4, 2012, 168 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-50409-8


Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden Verfolgte in Österreich nur nach und nach als NS-Opfer anerkannt, manche von ihnen sogar erst Mitte der 1990er Jahre. Ob jemand Ansprüche auf Entschädigungsleistungen anmelden konnte, war abhängig davon, was und wen die damalige öffentliche Meinung und Politik als entschädigungswürdig ansah: Unmittelbar nach dem Krieg waren es politisch Verfolgte, später Juden, und erst Jahrzehnte danach Roma und Sinti, Homosexuelle und sog. "Asoziale". Die Analyse lebensgeschichtlicher Interviews mit ehemaligen Mauthausen-Häftlingen zeigt, welche zentrale Bedeutung die sukzessive Anerkennung für die Überlebenden hat.

Melanie Dejnega

Mag. phil., geb. 1981 in Braunau am Inn, studierte Geschichte an der Universität Wien. Sie ist Mitarbeiterin im "Mauthausen Survivors Documentation Project" am Ludwig Boltzmann Institut für Historische Sozialwissenschaft (Wien) und Promotionsstipediatin an der Graduate School in History and Sociology der Universität Bielefeld.






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