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Mario Isnenghi, Thomas Stauder, Lisa Bregantin
Identitätskonflikte und Gedächtniskonstruktionen
Die "Märtyrer des Trentino" vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg: Cesare Battisti, Fabio Filzi und Damiano Chiesa
Reihe: Studien zur italienischen Literatur und Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts
Bd. 2, 2018, 416 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13896-5


Cesare Battisti, Fabio Filzi und Damiano Chiesa wurden in Trient und Rovereto als Untertanen der österreichisch-ungarischen Habsburgermonarchie geboren; als Irredentisten meldeten sie sich nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, obwohl sie eigentlich für Kaiser Franz Joseph hätten kämpfen müssen, als Freiwillige in Italien, um ihren Beitrag zur Befreiung des Trentino zu leisten. Nach ihrer Gefangennahme und Hinrichtung wegen Hochverrats wurden sie der italienischen Jugend über Jahrzehnte hinweg als Vorbilder patriotischer Opferbereitschaft präsentiert, wobei das Gedenken an sie vom Faschismus ideologisch instrumentalisiert wurde.

Mario Isnenghi ist Professor emeritus für zeitgenössische Geschichte der Universität Ca' Foscari in Venedig und einer der renommiertesten Historiker seiner Generation.

Thomas Stauder habilitierte sich in romanischer Philologie an der Universität Erlangen-Nürnberg und lehrte als Gastprofessor in Wien, Innsbruck, Mainz und Augsburg.

Lisa Bregantin promovierte in europäischer Sozialgeschichte an der Universität Ca' Foscari und ist eine durch mehrere Monographien ausgewiesene Kennerin des Totengedenkens zum Ersten Weltkrieg.






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