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Erste Hilfe im Fürstentum Waldeck während des frühen 19. Jahrhunderts
Zwei Rechtsquellen herausgegeben und eingeleitet von Wolf-Dieter Barz
Reihe: IUS VIVENS /Abteilung A: Quellentexte zur Rechtsgeschichte
Bd. 10, 2014, 88 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12701-3


Das Fürstentum Waldeck brachte bereits im frühen 19. Jahr-hundert zwei Verordnungen für flächendeckende Erste Hilfe hervor. Erst später verbreitete sich der Gedanke der Ersten Hilfe im heutigen Sinne durch die Rot-Kreuz-Idee und durch die Samaritervereine, geprägt von den Vorstellungen Friedrich von Esmarchs.

Gleichwohl nahm der Gesetzgeber in Waldeck keine Vorreiterrolle ein, sondern bemühte sich - wie auch andere zeitgenössiche Gesetzgeber - vor allem um die Wiederbelebung Scheintoter, damit sie nicht lebendig begraben würden. Die Edition beider Verordnungen illustriert eine Episode historischen Medizinalwesens als Früchte der Aufklärung im Fürstentum.

Wolf-Dieter Barz (Dr. jur.) beschäftigt sich seit fast 40 Jahren mit historischen Rechtsquellen. Er arbeitet als Rechtsbibliothekar im Bundesverfassungsgericht.





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