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Irene Chytraeus-Auerbach, Elke Uhl (Hg.)
Der Aufbruch in die Moderne: Herwarth Walden und die europäische Avantgarde
Reihe: Kultur und Technik. Schriftenreihe des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung der Universität Stuttgart
Bd. 24, 2013, 176 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12273-5


Die europäische Moderne hatte für mehr als ein Jahrzehnt ihre wichtigste deutschsprachige Plattform in einer Zeitschrift: Der Sturm. 1910 von Herwarth Walden in Berlin gegründet, avancierte sie schon bald zum internationalen Forum, welches sich der Bekanntmachung der neuen Tendenzen in den Künsten in radikaler Weise verschrieb. Mit dem Sturm eröffnete Walden den modernen Kunst- und Literaturauffassungen zunächst außerhalb, nach und nach aber auch innerhalb des traditionellen deutschen Kulturbetriebs neue Artikulations-, Präsentations- und Inszenierungsräume. Wenn die Vertreter der historischen Avantgarden heute zu den herausragenden Künstlern des 20. Jahrhunderts zählen, ist dies auch das Verdienst Waldens, der sie durch seine vielfältigen Aktivitäten bekannt machte und vermarktete.

Als Herausgeber des Sturm und Gründer der gleichnamigen Galerie, Bühne und Kunstschule, als Besitzer einer umfangreichen privaten Sammlung sowie als Publizist, Komponist, Schriftsteller und unermüdlicher Organisator von Wanderausstellungen und kulturellen Veranstaltungen, war Herwarth Walden nicht nur international agierender "Kulturmanager" im heutigen Sinn des Wortes, sondern zugleich Propagandist und Protagonist der Moderne. Der Band versammelt die Beiträge eines interdisziplinären Symposiums anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Zeitschrift.





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